"NEM jó" a méz következö okokból:
csecsemök számára halálos is lehet:
"Gefahr für Säuglinge durch Honig
Einige Bakterien können im Honig überleben. Besonders gefährlich ist der Krankheitserreger Clostridium botulinum, der ein Toxin freisetzt, welches zu Lähmungserscheinungen führen kann. Vermutlich durch die noch nicht voll entwickelte Darmflora sind Säuglinge durch bakterielle Infektion stärker gefährdet als Erwachsene. Trotz Intensivmedizin ist bei einer Infektion bei Säuglingen mit diesem Bakterium meist mit einem bleibenden Schaden zu rechnen. Die Ärztekammer Baden-Württemberg empfiehlt aus diesem Grund bei Säuglingen unter 12 Monaten ganz auf die Gabe von Honig zu verzichten.[1] Jedoch ist der Säuglingsbotulismus sehr selten und tritt bei Erwachsenen wegen der sehr geringen Menge von Erregern fast gar nicht auf."
morális okokból:
1. http://www.vegansociety.com/phpws/files/phatfile/Honey.pdf
2. http://maqi.de/
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Fakten über Honig, Wachs und andere Bienenprodukte
Wer nichts dabei findet, Rinder und Hühner mißhandeln und umbringen zu lassen, um ihre Drüsensekrete und Menstruationsprodukte zu konsumieren, den kümmert natürlich auch nicht, was mit Bienen geschieht, um Honig zu gewinnen – wer jedoch vegan lebt, sieht dies anders. Es geht hier nicht, wie von speziesistischer Seite gern kolportiert ("den armen Bienchen den Honig stehlen") um Eigentumsverhältnisse, sondern darum, daß Bienen zur Honigproduktion getötet werden.
Einführung
Tatsache ist, daß unzählige Bienen zur Gewinnung verschiedener Substanzen teils absichtlich, teils als Nebeneffekt, getötet werden.
Dies wird gern geleugnet (offenbar haben alle, die Honigkonsum zu verteidigen versuchen, einen Imker in der Verwandtschaft, der den Bienen nie etwas tun würde), daher sind alle entsprechenden Aussagen in diesem Artikel durch Auszüge aus der Literatur von und für Imker belegt.
Die klebrige, gelbliche bis dunkelbraune süße Flüssigkeit, die die Bienen aus eingesogenem Nektarsaft der Blüten sowie in weit größerem Umfang aus Honigtau (also den Ausscheidungen aus dem Enddarm von Blatt-, Rinden-, Schildläusen usw.) u.a. im Ho"Honig, der braune bis gelbliche, süße Stoff, der von den Arbeitsbienen [...] erbrochen und in den Waben im Stock gespeichert wird."[Ber99]
nigmagen produzieren – das "Honig, der braune bis gelbliche, süße Stoff, der von den Arbeitsbienen [...] erbrochen und in den Waben im Stock gespeichert wird."[Ber99]
Bienenerbrochene also – wird als
"Honig" konsumiert; auch das Wachs, aus dem die Waben bestehen, in denen die Bienenlarven leben und der Honig zwischengelagert wird, wird vielfältig verwendet, ebenso die speziell angereicherte Nahrung, mit der die Bienen eine Larve in eine neue Königin verwandeln, das sogenannte "Gelée Royal", sowie Pollen und Propolis (Kittharz); zur "imkerlichen Produktion [gehören auch] Zuchtköniginnen"[Wal91, S. 16]; Bienengift; getötete Bienen selbst werden in der Homöopathie eingesetzt.
Bienen sind Insekten mit einem hochkomplexen Sozialverhalten und einer eigenen Sprache, dem sogenannten "Schwänzeltanz", mit dem sie anderen Bienen exakt Richtung, Entfernung und Art eines Nahrungsfundorts angeben können. Das Zentralnervensystem besteht aus dem Gehirn (Oberschlund- und Unterschlundganglion) sowie den Bauchganglien[Wal91, S. 43].
Steinzeitliche Höhlenmalereien (7000 v.u.Z.) zeigen "Honigjäger", seit mindestens zwei bis drei Jahrtausenden gibt es bereits Bienenhaltung[Hor92, S. 13f].
Tötung
Die Lebenserwartung einer Arbeiterin beträgt im Sommer 3-6 Wochen, im Winter 6-8 Monate[Wal91, S. 58], die einer Königin mehrere Jahre – sofern sie nicht vorher von den Imkern getötet werden.
Für die Tiere ist der Imker natürlich immer ein Angreifer, den es abzuwehren gilt ("Die Bienenstiche muß man in Kauf nehmen – man kann sich zwar schützen, es wird aber nie ganz ohne Stiche abgehen."[Wal91, S. 8], "Der Imker muß sich darauf einstellen, daß Stiche die unvermeidliche Begleiterscheinung seiner Arbeit sind"[Ket85, S. 147]). Für die stechende Biene bedeutet das den Tod, da der gesamte Stachelapparat durch die Widerhaken der Stechborsten in der Haut hängen bleibt.
Der Honig, der den Bienen genommen wird, wird durch eine Zuckerlösung ersetzt. Zwar besteht Honig ebenfalls hauptsächlich aus Zucker (80%, hinzu kommen 17% Wasser, 3% Beistoffe wie Fermente, Hormone, Duftstoffe usw., außerdem "geformte Bestandteile" wie "Pollenkörner, Pilzsporen, Hefen, Algen, tierische und andere Bestandteile"[Wal91, S. 218f], "Als natürliche Inhaltsstoffe können auch kleinere Teile der Bienen oder Teile von anderen Insekten vorhanden sein"[Hor91, S. 114]), jedoch fehlen den Bienen bei Ernährung mit Zuckerlösung die für sie wesentlichen anderen Inhaltsstoffe wie etwa essentielle Amino- und Fettsäuren.
Zwar behaupten die Imker, daß "sich der Zucker bei uns als vollwertiger Ersatz für den entnommenen Honig durchgesetzt"[Ket85, S. 325] habe, widersprechen sich jedoch selbst: "[Z]ur Förderung der Völkerentwicklung werden den Bienenvölkern Pollenersatzstoffe angeboten."[a.a.O.] – diese sind dann übervollwertig? "5-8% (evt. -9%) Völkerverluste über den Winter gelten allgemein als normal."[Gnä92, S. 166]
"Es empfiehlt sich die Vernichtung hoffnungslos heruntergekommener Völker."
Für "Es empfiehlt sich die Vernichtung hoffnungslos heruntergekommener Völker."
sogenannte "Kummervölker", die im Frühjahr "schwach genug [sind], um eine Abschwefelung zu
rechtfertigen"[Wei82, S. 78] – die also nicht mehr genug Gewinn versprechen – werden "vernichtet". Diesen Vorgang beschreibt einer der (laut Klappentext) "führenden Bienenwissenschaftler" in seinem "Lehr- und Handbuch für Hobby- und Erwerbsimker" so: "Man wartet, bis alle Bienen am Abend zu Hause sind und verschließt das Flugloch. Dann nimmt man den Deckel vorsichtig ab und entzündet in einer Blechschachtel über den Waben ein Stück Schwefelstreifen [...] Gleich nach dem Anzünden legt man den Deckel auf. Die Bienen sind in wenigen Sekunden tot."[Wei82, a.a.O.]Die Sprachwahl ist bezeichnend: "Es empfiehlt sich die Vernichtung hoffnungslos heruntergekommener Völker, die keine Behandlung mehr lohnen."[Her82, S. 174], "Die Restbienen werden vernichtet [...] Man möge wilde Schwärme abtöten, das Schwarmfallenstellen [...] habe wesentlich zur Verbreitung [der Milbenseuche] beigetragen"[Gnä92, S. 158] oder "Völker, die diese Art der Erweiterung [das Einhängen zusätzlicher Waben] nicht vertragen, haben in der Regel keine Daseinsberechtigung."[Wal91, S. 111] Vielfach wird auch kritisiert, daß zur künstlichen Befruchtung, genauer zur Gewinnung des Spermas, die Drohnen dekapitiert werden – dem werden jedoch, davon abgesehen, daß die künstliche Befruchtung verhältnismäßig wenig angewandt wird, die Imkereibefürworter entgegenhalten, daß auch die natürliche Befruchtung durch Abreißen des "Begattungsschlauchs" den Tod der Drohnen zur Folge hat. Die Lebenserwartung der Drohnen liegt bei 4-8 Wochen, sie können jedoch auch überwintern[Wal91, S. 61].
"Die Lebensdauer der Königin beträgt etwa fünf Jahre. [...] Für die wirtschaftliche Imkerei ist ein zweijähriger Königinnen-Umtrieb anzustreben, da ältere Königinnen in ihrer Legeleistung mehr und mehr nachlassen."[Wal91, S. 54f] Während die Tiere also fünf Jahre alt werden könnten (und auch älter – Königinnen können das Sperma der Drohnen bis zu sechs Jahren speichern, um damit immer wieder Eier zu befruchten), werden sie aus wirtschaftlichen Gründen bereits nach zwei Jahren getötet. Und gerade geschlüpfte Königinnen werden "auf körperliche Fehler genau untersucht [...] Man erspart sich in der Praxis viel Ärger, wenn man nicht entsprechende Königinnen schon jetzt ausscheidet!"[Wal91, S. 204].
Um die "am besten zu Weiterzucht geeigneten" Völker zu bestimmen, wird "in verschiedenen Lebensaltern der "Vor der Merkmalsprüfung müssen die Bienen getötet werden (Abschwefeln, Tieffrieren oder in eine Schachtel ohne Futter sperren)."
Königin" eine Merkmalsprüfung (die "Körung") "Vor der Merkmalsprüfung müssen die Bienen getötet werden (Abschwefeln, Tieffrieren oder in eine Schachtel ohne Futter sperren)."
durchgeführt. "Die Vorkörung junger Reinzuchtköniginnen hat
den Zweck, eventuelle Fehlpaarungen auf der Belegstelle frühzeitig zu erkennen. Dadurch kann eine fehlbegattete Reinzuchtkönigin rechtzeitig ausgeschieden werden. Für die Vorkörung reicht eine Probe von 30 Bienen. Bei der Hauptkörung soll die Körprobe mindestens 50, besser 100 Bienen umfassen." [Wal91, S. 180]. Kettner nennt dagegen als "Umfang der einzusendenden Proben" je 100 Drohnen und Arbeitsbienen ("Vatervolk"), je 25 ("Weiselzuchtvolk") und 50 Drohnen ("Drohnenvolk") [Ket85, S. 267]. Wer die Euphemismen immer noch nicht durchschaut hat, im Klartext heißt das: "Vor der Merkmalsprüfung müssen die Bienen getötet werden (Abschwefeln, Tieffrieren oder in eine Schachtel ohne Futter sperren)."[Wal91, S. 181]
Zur Gewinnung von Gelée Royal sind "die Zellen zu zentrifugieren und die Maden nachher auszusieben."[Wal91, S. 228]
"Bei der Bienengiftgewinnung werden die Bienen durch elektrische Reizung veranlaßt, in eine Unterlage zu stechen, aus der das Gift dann herausgelöst wird."[Moo91, S. 140]
Natürlich werden, da sie den Gewinn der Imker schmälern würden, auch andere "Insekten als Bienenschädlinge" bekämpft. "Der Schlimmste unter ihnen ist der Bienenwolf. Er gehört zu den Grabwespen, [...] kann größere Flächen an sandigen, sonnigen, wenig bewachsenen Halden besiedeln und dann erheblichen Schaden anrichten. Er betäubt auf Blüten sitzende Bienen mit einem Stich und trägt sie heim für seine Brut. Mit manchen stillt er auch an Ort und Stelle seinen eigenen Hunger. Er preßt ihnen Blut und Honigblaseninhalt aus, leckt das ab und läßt die Leiche liegen. Zur Bekämpfung muß man seine Niststätten ausfindig machen und sie mit E605 oder Hexamitteln bestreuen. [...] Hornissen, die immer seltener werden, [können] sehr unangenehm werden, indem sie in kleine Ableger oder in spät aufgestellte Begattungsvölkchen eindringen und räubern. [...] Ihre Bekämpfung ist nur im Frühjahr lohnend. Mit Fangflaschen, die mit Fruchtsaft, saurem Bier oder gezuckertem Essigwasser gefüllt sind, fängt man die Königinnen und verhindert mit jeder Königin ein späteres Wespennest. Schwieriger ist es, im Sommer und Herbst die Nester ausfindig zu machen und sie mit Schwefel auszubrennen oder mit E605 zu vergiften.
Ameisen können lästig werden. [...] Der kleinen Arten wird man sich erwehren durch Ameisenfreßlack, durch eine Mischung aus 1 Teil Borax und 2 Teilen Puderzucker, durch Auslegen von Asche und Zement. Nicht vernichten wird man die schutzwürdigen Roten Waldameisen. Denn sie sind unsere besten Freunde. Sie sichern uns die Waldtracht durch Pflege ihrer Milchkühe, der Honigtauerzeuger. [...] Nur selten hört man von Schäden, die durch die Larven des Ölkäfers [...] angerichtet werden. [...] Die im Frühjahr mit mächtig aufgetriebenem Hinterleib umherlaufenden schwarzen Käfer zertritt man."[Her82, S. 188f] Auch Vögel, beispielsweise Meisen, sind die Feinde der Imker. Sie werden jedoch nicht selbst getötet, denn durch "Füttern mit Speck oder Margarine und Sonnenblumen kann man sie ablenken", ebenso, "indem man unerwünschte Drohnenbrutwaben zum Auspicken auslegt. Die Meisen machen da saubere Arbeit, während Hühner das Wachs verderben."[Her82, a.a.O.] "Zur Behandlung der Waben gegen den Wachsmottenbefall eignen sich Schwefelstreifen. Die bei der Verbrennung entstehenden Dämpfe töten [...] die Motten wie die Eier"[Wal91, S. 221].
Bei Verdacht auf Vergiftung werden Bienen so untersucht: "3 Tage alte Mückenlarven von Aëdes Ägypti L. werden mit einem Extrakt der toten Bienen getränkt [...] Bei Vorliegen von Giften gehen die Larven ein."[Grä92, S. 169]
Bestäubung
Einer der verbreitetsten Rechtfertigungsversuche für die Imkerei ist die Bestäubung zahlreicher Nahrungspflanzen wie Obst- und Beerengehölze, Raps, Sonnenblumen usw. Der "landwirtschaftliche Wert" betrüge das zehnfache des Honigertrags[Wal91, S. 81]. Bei näherer Betrachtung erweist sich dies jedoch als haltloser Vorwand. Zwar wird ein Großteil der Bestäubung einiger Pflanzenarten tatsächlich vorrangig auf diese Weise durchgeführt, dies liegt jedoch hauptsächlich an der Verdrängung anderer bestäubender Insekten wie Hummeln und anderer Wildbienen (etwa 700 Arten leben in Mitteleuropa) durch die Bienenzucht sowie an deren Infektion mit Krankheiten, die durch Einführung nicht heimischer Bienenarten für die Imkerei eingeschleppt wurden. Und selbst wenn mit Etablierung der veganen Gesellschaft durch die Abschaffung der Imkerei tatsächlich ein gewisser Ertragsrückgang entstünde, wäre das wenig relevant, da ja die vegane Nahrungsgewinnung – durch Wegfall der Umwandlung des größten Teils der Nahrung (80% des Weltsojaertrags, die Hälfte des Getreides) vor allem in Gülle – nur einen Bruchteil an Ertragsflächen benötigt (wodurch zugleich wieder Lebensraum für Wildbienen geschaffen würde). Und schließlich bedeutet ein Wegfall der Imkerei eben nicht, wie unterstellt wird, ein Verschwinden der Bienen, wie auch dieses selbstentlarvende Zitat zeigt: "Die Biene braucht zum Überleben nicht den Menschen. Wenn man sich auf die Beobachtung eines Bienenvolks beschränkt, so wird das Volk einige Jahre überleben. Wenn eines Tages der Bienenstock leer ist, so hat das Volk durch Bildung von Schwärmen auf natürlich Art für seine Vermehrung gesorgt und ein Weiterbestehen der Bienen ist gesichert. Einen wirtschaftlichen Nutzen kann man aus dieser Bienenbeobachtung allerdings nicht ziehen!"[Wal91, S. 96] Und das kann natürlich nicht angehen: "Maßnahmen zur Schwarmverhinderung" bestehen z.B. im "Stutzen des Flügels" der Königin. "Ein Drittel des linken oder rechten Flügels wird mittels einer feinen Schere gekürzt. Sobald der Schwarm mit der Königin den Stock verläßt, dreht diese seitlich ab und fällt zu Boden. Durch die Flugunfähigkeit der Königin kehrt somit ein Großteil der Bienen wieder in den Stock zurück."[Moo91, S. 39]
Nutzung
Honig wird nicht nur als Süßungsmittel verwendet (in Deutschland "im Jahr 1-1,4 kg pro Person"[Gnä92, S. 191]). Verbreitet sind auch versteckte Anwendungen wie z.B. das vor allem in Naturkostbäckereien verwendete Backferment aus Erbsenmehl und Honig. Auch für Tabakwaren wird neben verschiedenen anderen nichtveganen Stoffen Honig verwendet[taz00, S. 10]. In manchen Gegenden wird er "in Form von Wabenhonig mitsamt der Brut und dem gespeicherten Pollen verzehrt"[Moo91, S. 12].
Lange Zeit wurden Bienen überwiegend in Klöstern gehalten, nicht wegen des Honigs, der eher ein "Für die Herstellung von Wachs wird die sechsfache Menge an Honig verbraucht."
Nebenprodukt war, sondern primär um Wachs für die Kerzenherstellung zu gewinnen. Auch heute werden "Für die Herstellung von Wachs wird die sechsfache Menge an Honig verbraucht."
große
Mengen Bienenwachs für die Fabrikation von Kerzen verwendet, Hauptverbraucher ist jedoch die kosmetische und die pharmazeutische Industrie (Cremes, Salben, Lippenstifte, Lotionen, Pasten, Einreibemittel), daneben die zahnärztliche Prothetik. Bienenwachs wird auch in Baumwachs für die Gärtnerei, im Kunstgewerbe zum Modellieren, für Zierplastiken und für Batikarbeiten verwendet. Außerdem kann Bienenwachs z.B. gemäß deutscher Kaffee-Verordnung als Glasurmittel für Röstkaffee verwendet werden[Tho96, S. 50]. Dagegen wurde Bienenwachs bei Lacken, Imprägniermitteln, Wachsfarben und -papieren, Polier- und Skiwachsen, sowie als Isoliermaterial in der Elektrotechnik weitgehend durch Kunstwachse ersetzt. Für die Herstellung von Wachs verbrauchen die Bienen die sechsfache Menge an Honig[Wei82, S. 227].
Weitere Produkte sind Gelée Royal, Kittharz (Propolis) und Pollen, hauptsächlich als vermeintliche Wundermittelchen sowie in Kosmetika.
Ganze Honigbienen und Bienengift werden in der Homöopathie[Tho96, S. 60]verwendet. Das Gift wird auch in verschiedenen Präparaten der pharmazeutischen Industrie (Salben, Tinkturen und Injektionslösungen) eingesetzt[Wal91, S. 228].
Gesundheitsgefahren
Gern wird Honig auch als besonders gesund gepriesen. Das Gegenteil ist der Fall. Natürlich kann, wer möchte, sich selbst beliebig schaden, jedoch ist es verantwortungslos, Kindern Honig zu geben. In Honig ist häufig Streptomycin enthalten (was bereits jahrelang bekannt war, aber von staatlicher Seite vertuscht wurde[Spi01]), ein Antibiotikum, das zu gefährlichen Resistenzen führen kann. Manche Honigsorten sind zudem als toxisch bekannt, der "Verzehr dieser Honige kann zu Unverträglichkeit bis hin zu Vergiftungserscheinungen führen. [...] Es gibt auch toxischen Honigtauhonig"[Hor92, S. 114f], so wird eingestanden, jedoch sofort verharmlost: "Da es keine reinen Sortenhonige gibt, spielen diese Honige keine Rolle"[Hor92, S. 115] und "[a]ufgrund der umfangreichen Untersuchungen aller Honige kann jedoch ausgeschlossen werden, daß diese Honige in den "In der gesamten Welt ist der Sporengehalt von Bienenhonig die bekannteste Quelle des Säuglingsbotulismus."[Mül99]
Verkauf gelangen."[a.a.O.] Tatsache "In der gesamten Welt ist der Sporengehalt von Bienenhonig die bekannteste Quelle des Säuglingsbotulismus."[Mül99]
ist jedoch, daß Honig inzwischen als eine Ursache für den plötzlichen
Kindstod identifiziert ist. Im "Honig können Sporen und Bakterien, die das Muskelgift [Botulinustoxin] produzieren, enthalten sein. Botulinustoxin hemmt die Signalübertragung zwischen Nerven und Muskeln. Dadurch werden die Muskeln gelähmt, der Brustkorb kann die zur Atmung notwendigen Bewegungen nicht mehr ausführen und das Kind erstickt."[Kin01] Daher warnt das Robert-Koch-Institut seit Jahren davor, "die Brustwarzen oder die Schnuller mit Honig zu bestreichen, um Saughemmungen zu überwinden oder [...] Getränke mit Bienenhonig [nachzusüßen]. Die Prävention muß sich also darauf konzentrieren, alle diejenigen, die Säuglinge betreuen und Eltern beraten, entsprechend zu informieren und aufzuklären"[Epi98] "Im Falle des Bienenhonigs kann – auch bei sorgfältigster Herstellung – die Gefahr einer Aufnahme von Cl. botulinum niemals völlig ausgeschlossen werden."[a.a.O.]
Fazit
Beim Konsum von Bienenprodukten geht es also um weit mehr als den Bienen den Honig zu nehmen – unzähligen Tieren wird dabei zugleich das Leben genommen.
Quellen
[Ber99] Bertelsmann Universallexikon 2000, Bertelsmann Lexikon Verlag, 1999
[Epi98] "Säuglingsbotulismus – selten, aber gefährlich" in "Epidemiologisches Bulletin"
[Gnä92] Fridolin Gnädinger, "Mit Imkern und Bienen. Geschichte, Tätigkeiten und Dokumentationen im Badischen Imkerverband und in anderen Verbänden", Stähle Druck und Verlag, 1992
[Her82] Edmund Herold, "Neue Imkerschule: theoretisches und praktisches Grundwissen", 5. Auflage, 1982
[Hor92] Helmut Horn, Cord Lüllmann, "Das große Honigbuch. Entstehung, Gewinnung, Zusammensetzung, Qualität, Gesundheit und Vermarktung", Ehrenwirth, 1992
[Ket85] Herwig Kettner et al., "Grundwissen für Imker", VEB Deutscher Landwirtschaftsverlag, 1985
[Kin01] kinderkrankenpflege.at, "Plötzlicher Kindstod: Vorsicht bei Blumenerde und Honig!" (
http://www.kinderkrankenpflege.at/content/20010618.html, 18. Juni 2001)
[Moo91] Rudolf Moosbeckhofer, Josef Ulz, "Der erfolgreiche Imker", Leopold Stocker Verlag, 1991
[Mül98] H. Müller-Bunke, A. Höck et al., "Säuglingsbotulismus - Ein Fallbericht" (
http://www.kinderklinik-buch.de/Botulis ... eport.html, Stand 6. August 2001)
[Spi01] Der Spiegel, 27. Januar 2001, "Antibiotikum in Naturhonig"
[taz00] taz (die tageszeitung), 5. August 2000
[Tho96] Lars Thomsen, "Veganissmimo eins: tierliche Inhaltsstoffe und ihre Alternativen", Face it!, 1996
[Wal91] Wolfgang Wallner, "Imker-Praxis. Das Grundwissen für die Bienenwirtschaft", Österreichischer Agrarverlag, 1991
[Wei82] Karl Weiß, "Der Wochenend-Imker", Ehrenwirth, 3. Auflage, 1982
Autor: Achim Stößer
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